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Wette macht Geschmack auf faires Frühstück

1000 Menschen für ein faires Klimafrühstück zu gewinnen war das Ziel, am Ende wurden es über 3000 Beteiligte. Überproportional viele Thüringer Akteure beteiligten sich an der Aktion.

 

Ende September machte die zweiwöchige Frühstücks-Wette im Rahmen der „Initiative Fairer Handel Mitteldeutschland" Geschmack auf fair gehandelte Produkte aus dem globalen Süden. In über 50 Städten in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben 3055 Personen an insgesamt 97 Frühstücken teilgenommen. Die Erwartungen zur Wette „1000 Menschen frühstücken fair – Wetten, dass?!“ wurden damit deutlich übererfüllt.

Die 1. Mitteldeutsche Fairtrade-Wette fand während der jährlich Fairen Woche vom 13. bis 27. September statt. Schon lange vor Beendigung des Aktionszeitraums stand fest: die angestrebten 1000 Teilnehmenden sind erreicht. Hauptkoordinatorin Lisa Szalai, vom Eine Welt Netzwerk Thüringen, ist immer noch völlig überwältigt von dem Erfolg: „Ich hätte nie im Leben gedacht, dass wir so viele Menschen dafür gewinnen können, ein Zeichen für globale Gerechtigkeit und Fairen Handel zu setzen. Am Ende waren es 3055!“ Die Fair-Handels-Beraterin für Thüringen ergänzt: „Täglich sind bei mir unzählige Mails sowie Anrufe eingegangen und das häufig auch aus kleineren Städten, was mich besonders freut.“

Große Resonanz in Thüringen

In keinem anderen Bundesland beteiligten sich gemessen an der Einwohnerzahl so viele Akteure wie in Thüringen. Allein 10 der 13 Weltläden im Freistaat waren aktiv. Heidrun Sedlacik, Koordinatorin des Weimarer Weltladens, erzählt: „Es ist toll zu sehen, dass so viele faire Klimafrühstücke in Thüringen stattfanden“ „Zum Weltkindertag haben wir in der Weimarer Fußgängerzone ein faires Klimafrühstück veranstaltet und uns mit Menschen jeden Alters über den Fairen Handel und die Klimabilanz unserer Lebensmittel ausgetauscht.“ Die Aktionen in Thüringen waren vielfältig: In Kirchengemeinden, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, auf Messen, in Museen, Schulen, Kitas, Vereinsheimen oder auch im privaten Bereich fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. Sie alle setzten ein gemeinsames Zeichen für Solidarität, Gerechtigkeit und einen regen Austausch. So wurde in Eisenach ein interkulturelles Frauenfrühstück organisiert, und in Gotha konnten die Teilnehmenden ihren ökologischen Fußabdruck berechnen oder ihr Wissen über den Fairen Handel in einem Quiz testen – bevor sie fair gehandelte Produkte kauften. „Wichtig ist, dass wir unseren Worten Taten folgen lassen“, meint Dorothea Zengerling, Koordinatorin des Weltladens Gotha. „Wir haben es selbst in der Hand, wie die Arbeitsbedingungen in der Kakaoproduktion Westafrikas oder auf Kaffeeplantagen in Lateinamerika aussehen.“

Eine besondere Aktion gab es auch im gerade einmal gut 1300 Einwohner zählenden Beuren im thüringischen Eichsfeld. An der dortigen Montessorischule wurde auch inhaltlich zum Thema Ernährung gearbeitet und die Zutaten für das Essen von den 102 Schülerinnen und Schülern selbst geschnippelt. Auch der Bürgermeister und der Pfarrer sowie der Weltladen des Dorfes waren bei der Aktion dabei.

Nach dem großartigen Erfolg in diesem Jahr gibt es zahlreiche Teilnehmende, die sich eine Wiederholung wünschen. In diesem Jahr waren Kaffee, Schokoladenaufstrich, Tee, Saft und Marmelade die beliebtesten Produkte bei den fairen Frühstücken.

Produkte mit dem Fair Trade-Siegel garantieren den Bauern und Bäuerinnen im globalen Süden ein faires Einkommen und schützen vor ausbeuterischer Kinderarbeit. Zudem können sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Besonders in den ärmeren Ländern des Globalen Südens sind die Folgen des Klimawandels bereits heute spürbar – ein weiterer Grund, den Fairen Handel zu unterstützen.

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