Globales Lernen mit persönlichen Erfahrungen aus Ländern des Globalen Südens
Stimmen aus der Praxis
Unsere Referentinnen und Referenten erzählen aus der Praxis. Lernen Sie die persönliche Verbindung unserer Referentinnen und Referenten zum Globalen Lernen kennen und erfahren Sie, warum sie sich für Globales Lernen engagieren.
Zohreh Rezvani-Thürck, BtE-Referentin aus Rödermark
Viele Jahre habe ich mit Menschen verschiedenen Alters und aus unterschiedlichen Kulturen gearbeitet. Dabei habe ich gelehrt und auch viel gelernt – wozu mein kultureller Hintergrund und meine Hilfsbereitschaft beitrugen. Ich möchte diese Erfahrungen weitergeben und Türen zu einer neuen Welt öffnen, in der wir uns nur gemeinsam weiterentwickeln können.
Birgit Hoinle, BtE und CdW-Referentin aus Tübingen
„Preguntando caminamos (fragend schreiten wir voran)“, dieses Sprichwort habe ich in Südmexiko gelernt und es begleitet mich bis heute. Durch meine Erfahrungen in Projekten in Lateinamerika habe ich viele Inspirationen mitgenommen, wie Menschen dort Alternativen im Hier und Jetzt in die Tat umsetzen und was wir dabei ‚vom Süden‘ lernen können, um schrittweise Veränderungen anzustoßen.
Wynnie Kangwana Mbindyo, BtE-Referentin aus Saarbrücken
Ich bin in Kenia geboren und dort aufgewachsen. Studiert habe ich in Saarbrücken und nach Auslandsaufenthalten in Indien, Italien und nach mehreren Bildungsreisen nach El Salvador, Honduras, Nicaragua und Uganda möchte ich nun über BtE meine vielfältigen Erfahrungen und Eindrücke mit jedem teilen und eine alternative Kaufentscheidung anbieten.
Ute Dietrich, BtE-Referentin aus Witzenhausen (Hessen)
In der Bildungsinitiative ‚Weltgarten Witzenhausen‘ setze ich Globales Lernen kreativ um und bringe eigene Geschichten aus der Entwicklungszusammenarbeit ein. Besonders liegt mir die Situation Indigener in Afrika und Lateinamerika am Herzen. Und ich möchte bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Komplexität globaler Zusammenhänge wecken.
Lassana Justin Yao, BtE-Referent aus Frankfurt
Meine Leidenschaft ist die künstlerische Arbeit, mit deren Hilfe ich schon in Burkina Faso und Mali soziale Fragen thematisierte. In Deutschland möchte ich zu einem besseren Verständnis der westafrikanischen Lebenswelten beitragen, gern über direktes Erleben wie Kochen oder Spielzeugherstellen und künstlerische Elemente wie Musik oder Märchen.
Ines Fehrmann, BtE-Referentin aus Witzenhausen (Hessen)
Nachdem ich viele Jahre in Lateinamerika gelebt und gearbeitet habe, möchte ich gern – am Beispiel von Pflanzen – Freude an Lernen und Austausch wecken sowie Begeisterung für andere Kulturen und Lebensweisen. Jeder Gedanke, jede Handlung eines Menschen bewirken etwas – daher sind mir Bildung und das Wahrnehmen von Zusammenhängen besonders wichtig.
Hanns F. Groeschke, BtE-Referent aus Brühl bei Köln
Globales Lernen ist Verbraucherbildung: In jedem zweiten industriellen Lebensmittel, in Waschmitteln und Kosmetika steckt in unterschiedlicher Form Palmöl. Mit vernichtenden Folgen für Mensch und Natur. Kaum beachtet: Auch auf den Philippinen gibt es inzwischen Ölpalmplantagen in großen Monokulturen. Dies im Gegensatz zum kleinbäuerlichen Kokosanbau. Ein kritischer Blick auch auf unsere Einkaufslisten und ein Nachdenken zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030.
Laura Guntrum, BtE-Referentin aus Darmstadt
Da wir unsere Welt mit knapp 7.2 Milliarden anderen Menschen teilen, sollten wir gemeinsam lernen, Verantwortung zu übernehmen. Nach Auslandsaufenthalten in Kanada, Spanien und der Dominikanischen Republik möchte ich über BtE meine Erfahrungen mit anderen Menschen teilen und besonders die Konsumgewohnheiten in der globalisierten Welt kritisch reflektieren.
Tina Adomako, BtE-Referentin aus Düsseldorf
Ich bin in Ghana aufgewachsen als das Land noch jung und aufstrebend war und als Vorbild für viele andere afrikanische Staaten galt. Als die Universitäten nach einem Militärputsch geschlossen wurden, weil Bildung als etwas Elitäres verteufelt wurde, habe ich Ghana verlassen, um in Deutschland weiter zu studieren. Dass Bildung der Grundstein für jede positive Entwicklung ist, wird leider oft vergessen.
Gundula Büker, BtE-Referentin aus Stuttgart
Globales Lernen finde ich gut, weil es Menschen anregt, in Dialog zu treten und eine zukunftsfähige, gerechte Weltgesellschaft mitzugestalten. Im Ausland nahm ich Vielfalt und die Notwendigkeit für zukunftsfähiges Handeln verstärkt wahr. Über BtE kann ich meine Wertschätzung dafür mit anderen teilen und gemeinsam Ideen dazu weiterentwickeln.
Anna Lena Johannsen, BtE-Referentin aus Bienenbüttel
Um dem clash of cultures mit interkultureller Kompetenz begegnen zu können, sensibilisieren meine Trainings für kulturelle Orientierungen Europas und Afrikas, für den Umgang mit Kulturschock und ein positives Erleben von Fremdheit, vor / während der Ausreise oder nach der Rückkehr. Meine mehrjährigen Erfahrungen aus der Entwicklungszusammenarbeit und mit Kinder- und Menschenrechten bringe ich als BtE-Referentin in die deutsche Bildungsarbeit ein.
Vincenzo Grauso, BtE-Referent aus Neuhof bei Fulda (Hessen)
Meine Erfahrungen in Afrika als Entwicklungshelfer, in der internationalen Zusammenarbeit und als Unternehmensberater fließen in meine Bildungsveranstaltungen ein. Schwerpunkte: Sudan, Wirtschaft und Fairer Handel, nachhaltige Projektarbeit, Interkulturalität. Zielgruppen: Bildungsinstitutionen (Kindergarten, Schule, Universität), Zivilgesellschaft.
Melanie Malter-Gnanou, BtE-Referentin aus Saarbrücken
Ich habe sechs Jahre in Burkina Faso gelebt und teile sehr gerne die Erfahrungen, die ich dort im landwirtschaftlichen wie zwischenmenschlichen Bereich gemacht habe. Mir ist es ein Anliegen, die Lebenswelten von Menschen aus Ländern des Globalen Südens verständlich zu vermitteln, um es uns allen zu ermöglichen, den Wandel in eine zukunftsfähige nachhaltigere Gesellschaft zu beschreiten.
Wolfgang Dewald, BtE-Referent aus Witzenhausen
Seit 25 Jahren arbeite ich in Afrika und Asien, zunächst im klassischen Entwicklungsdienst, jetzt als Berater, Gutachter, Supervisor und Coach. Die Impulse durch meine Begegnungen mit anderen Kulturen möchte ich gerne weitergeben: vom Schüleralltag in Äthiopien bis zur Frage, was wir mit den Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen Tansanias zu tun haben.
Anne Oertel, BtE-Referentin aus Hof (Bayern)
Global denken, lokal handeln. Beim Blick über den Tellerrand gebe ich gerne meine Erfahrungen aus Haiti, Brasilien und Mosambik weiter, will aber durch Methoden wie das Weltspiel oder Podiumsdebatten auch Erfahrungen der Schüler einbeziehen. Wichtig ist mir, Handlungsmöglichkeiten im Alltag wie Fairer Handel, Tauschbörsen, Sharing-Economy zu diskutieren.
Sigrid Pessel, BtE-Referentin aus Göttingen
Als Ingenieurin und ‚Vielgereiste‘ habe ich verschiedene Länder in ihrer Fremdheit kennengelernt, aber auch erfahren, wo unsere Gemeinsamkeiten liegen. In interaktiven Veranstaltungen möchte ich neugierig machen auf andere Kulturen, Vorurteile abbauen und globale Zusammenhänge aufzeigen, besonders in Bezug auf unser Leben in Deutschland.
Peter Plappert, BtE-Referent aus Berlin
Viereinhalb Jahre leben und arbeiten in Namibia, einer ehemaligen deutschen Kolonie und Post-Apartheid-Gesellschaft, hat meine Weltsicht nachhaltig geprägt. Als Ethnologe und Trainer für Methoden des Globales Lernens arbeite ich heute bei BtE mit daran, mehr macht- und rassismuskritische Perspektiven in den deutschen Diskurs über nachhaltige Entwicklung einzubringen. Ein Hauptaugenmerk in meinen Veranstaltungen liegt auf der Frage, was nachhaltiges Handeln denn ganz konkret und lebenspraktisch bedeuten kann.
Sabine Schielmann, BtE-Referentin aus Winnweiler (Rheinland-Pfalz)
Mein Engagement für die Rechte und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen indigener Völker wurde durch meine Arbeit mit einer Mapuche-Organisation in Chile wesentlich bereichert. Die Weitergabe von Erfahrungen zu den verschiedenen Zusammenhängen von kultureller und biologischer Vielfalt ist eine spannende Herausforderung.
Sabine Vana-Ströhla, BtE-Referentin aus Ilmenau
Meine Erlebnisse in einem arabischen Land und in Peru veranlass(t)en mich zu einem Perspektivenwechsel in verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens. Die Gespräche mit den Menschen vor Ort und ihre Sichtweisen sind eine Bereicherung, die ich gerne an andere weitergeben möchte. Als ausgebildete Interkulturelle Trainerin verknüpfe ich in meinen interaktiven Veranstaltungen die Erfahrungen der Teilnehmenden und meiner beruflichen Praxis mit wissenschaftlichen Theorien.
Dorit Battermann, BtE-Referentin aus Laatzen bei Hannover
Jahre in Nepal und Aufenthalte in anderen Ländern haben mich verändert. Weil wir Menschen uns diese Erde teilen, tragen wir gemeinsam für sie Verantwortung. BtE bietet mir einen Raum, den ich mit vielfältigen Methoden dafür nutze, dass Menschen jeden Alters von- und übereinander lernen, um sich, ‚die Anderen‘ und unseren Lebensraum besser zu verstehen.
Ulrike Hartmann-Mitz, BtE-Referentin aus Gemünden am Main
Papua-Neuguinea – viel zu weit weg! Aber vielleicht trinkst Du ja gerade eine Tasse Kaffee oder isst Thunfisch aus Papua-Neuguinea zum Abendbrot. Weit weg und doch ganz nah, weltwirtschaftlich verflochten mit unserem Leben hier und mit Auswirkungen auf Länder des Globalen Südens – über solche Zusammenhänge zu sprechen, ist mir und BtE wichtig.
Melanie Eben, BtE-Referentin aus München und Bad Tölz (Bayern)
Mit BtE kann ich meine mehrjährige Auslandserfahrung in Südamerika aus erster Hand weitergeben. Wichtig ist mir zu zeigen, dass das Tun oder Nicht-Tun eines jeden Einzelnen eine Wirkung auf die Welt um uns herum hat und dass wir alle etwas dazu beitragen können, dass diese Eine-Welt lebenswert bleibt. Das bedeutet auch, Neugierde für andere Kulturen und Denkweisen zu wecken und Standpunkte zu wechseln.