Stimmen von Beteiligten

Was sagen Teilnehmende über ihre Erfahrung mit BtE? Wofür schätzen Lehrkräfte, Schüler*innen oder andere Akteure des Globalen Lernens die BtE-Projekte? Hier teilen verschiedene Personengruppen ihre Erfahrungen mit BtE learn, chat und act.

„Gegenseitiges Interesse voneinander zu lernen“

Schülerin/10. Klasse

„Wir konnten uns gegenseitig Fragen stellen, wir konnten sie beantworten und das ging immer hin und her und man konnte sich da so weiterhelfen, weil das gegenseitige Interesse da war, sowohl von der deutschen Seite als auch von der mexikanischen Seite was über die jeweilige Kultur zu lernen“.

„Einige Schüler erkenne ich gar nicht wieder“

Lehrer/Baden-Württemberg

„Mir als Lehrer fällt auf, dass sich jetzt viele Schüler beteiligen, die sich im normalen Spanischunterricht nicht beteiligen. Das freut mich natürlich und das fließt in andere Stunden ein."

„Anschauliche Beispiele aus erster Hand“

Veranstalterin/Rheinland-Pfalz

„Wir arbeiten immer wieder gerne mit den Referent*innen von BtE zusammen, weil sie Bildungsräume schaffen, in denen Menschen ihre Perspektiven erweitern und globale Zusammenhänge wirklich begreifen können. Mich beeindruckt besonders, wie durch interaktive Methoden, anschauliche Beispiele und Erfahrungen aus erster Hand Wissen lebendig wird und zum Nachdenken über das eigene Handeln anregt. Oft gehen die Teilnehmenden nicht nur mit neuen Einsichten, sondern auch mit echter Inspiration nach Hause – dem Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu einer gerechteren, zukunftsfähigen Welt beizutragen. Diese Form der Bildungsarbeit berührt, bewegt und wirkt weit über den Moment hinaus."

„Ich hatte keine Ahnung“

Teilnehmende BtE learn/Uni Mainz

„Ich hatte keine Ahnung von den Auswirkungen von Kakao. Heute habe ich unglaublich viel gelernt und hatte auch noch Spaß dabei. Ich werde alle Informationen mitnehmen, um sie mit meiner Familie und meinen Patienten zu teilen.“

Ein Schüler der 7. Klasse

„Auch gut für andere Schulen!“

Schüler/7. Klasse

„Das Projekt sollten auch andere Schulen und Klassen durchführen, weil ich mich frage, warum viele Leute gegen Asylbewerber sind. Ich wünsche mir, dass Menschen, die Asyl beantragen, ein normales Leben in Deutschland führen, zur Schule und arbeiten gehen können.“

„Den virtuellen Lernraum füllen“

Schule/Baden-Württemberg

„Seit 2017 hat das Thomas-Strittmatter-Gymnasium in Sankt Georgen ein CHAT der WELTEN-Projekt mit Kolumbien. Die Schule hat dafür sogar den ENSA-Preis des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik gewonnen. Schauen Sie, was Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie die Schulleitung über den CHAT der WELTEN sagen.“

Eine Lehrkraft

„Ein wertvolles Projekt“

Lehrer/Saarland

„Die Schülerinnen und Schüler wollten mehr über das Leben in anderen Ländern und Kulturen erfahren und haben dementsprechend auch sehr konzentriert zugehört. Es war eine besondere Situation. Sie hatten großes Interesse daran, dass jemand aus einem anderen Land direkt mit ihnen kommuniziert. Was sie hörten, berührte sie nicht nur, sondern veränderte ihre Wahrnehmung. Ein wertvolles Projekt.“

Eine Schülerin der 7. Klasse

„Ich wusste nicht, dass in der Elfenbeinküste so viele Sprachen gesprochen werden“

Schülerin/7. Klasse

„Es war ein tolles Gefühl mit Gleichaltrigen von so weit weg zu sprechen. Ich hätte nie gedacht, dass sie so unglaublich viele Sprachen sprechen. Ich fand den CHAT der WELTEN sehr interessant, ich habe vieles dazu gelernt und fand es sehr toll.“

„Der Austausch mit einer reellen Person ist nachhaltiger“

Sozialpädagogin/ Brandenburg

„Als Besonderheit des CHAT der WELTEN-Projektes habe ich die Nähe zu den Betroffenen und den CHAT-Partnerinnen und -Partnern erlebt. Die Auseinandersetzung mit einer reellen Person ist immer nachhaltiger als ein Gespräch „über“ eine Person. Nun sind wir in Kontakt mit einer CHAT-Partnerin von einer internationalen Flüchtlingsorganisation und planen Aktivitäten mit Asylsuchenden in unserer Nachbarschaft.“

Ein Schüler der 7. Klasse

„Es sah ganz anders aus als gedacht“

Schüler/7. Klasse

„Die Möglichkeit mit Menschen in den Kontakt zu kommen, die sehr weit weg wohnen, ist sehr gut. Es ist interessant zu sehen wie es dort aussieht, die Räume sahen beispielsweise ganz anders als gedacht aus. Es war aufregend, dass man neue fremde Leute kennenlernt. “

Eine Studentin im Praxissemester

„Ein CHAT der WELTEN-Projekt ergänzt den Unterricht“

Studentin im Praxissemester

„Ein CHAT der WELTEN-Projekt ergänzt den Unterricht insofern, da es meiner Meinung nach interkulturelle Kompetenzen vermittelt und ich denke, dass das in der heutigen Zeit ein wichtigeres Thema ist denn je. Man muss Jugendliche und die Kinder sensibilisieren, sich mit Menschen mit Fluchterfahrung auseinanderzusetzen und das kommt nicht durch den normalen Unterricht, den es in der Schule gibt. Dazu braucht es auch solche Projekte meiner Meinung nach.“

Eine Schülerin der 8. Klasse

„Unsere Meinungen unterscheiden sich kaum“

Schülerin/8. Klasse

„Unsere Chat-Partner haben offen über sich erzählt und viel gefragt. Wir haben uns über persönliche Dinge ausgetauscht: wie wir leben, wie die Schule ist, unsere Hobbys – aber auch über die politische Situation und unsere WM-Favoriten. Überrascht hat mich, dass die Brasilianer sehr am Geschehen in Deutschland interessiert sind.“

Unsere Referent*innen – gelebte Globalität

Unsere Referent*innen...

  • haben mindestens 12 Monate in Afrika, Asien oder Lateinamerika gelebt und gearbeitet
  • vermitteln die 17 SDGs mit Praxisbezug
  • schaffen diskriminierungssensible Räume für Austausch
  • motivieren zu eigenem Engagement