BtE wird gemäß dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ seit 2003 von einem Konsortium aus insgesamt zehn Trägern in ganz Deutschland in regionalen Teams durchgeführt. BtE versteht sich als Qualitätsgemeinschaft, da in Abstimmung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die gemeinsamen Grundlagen sichergestellt und stetig weiterentwickelt werden.
Dazu gehören:
- Ein bundesweit einheitliches, regional organisiertes Bildungsangebot
- Eine standardisierte Qualifizierung der Referent*innen
- Ein gemeinsames standardisiertes Monitoring und Evaluierung der Maßnahmen
- Gemeinsame Qualitätsgrundlagen u.a. zu Globalem Lernen, Beratung, Lernkultur und Informationsarbeit
- Gemeinsam abgestimmte Arbeitsabläufe und administrative Prozesse
Stärke durch Regionalität
Durch diese dezentrale Struktur sind vor Ort die regionalen Teams für die Umsetzung verantwortlich und stehen für Interessierte aus Schule, der Erwachsenenbildung oder Jugendarbeit als Ansprechpersonen zur Verfügung.
Die regionalen Teams bieten auch inhaltliche wie methodische Beratung sowie Fortbildungen für Lehrkräfte, Multiplikator*innen und BtE-Referent*innen an. Zudem stellen sie didaktische Materialien für Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung bereit.
Die Bundeskoordination von BtE liegt seit 2012 bei Engagement Global in Bonn.
Die Engagement Global gGmbH vereint unter ihrem Dach Einrichtungen und Programme, die sich in der entwicklungspolitischen Arbeit aktiv für ein gerechtes globales Miteinander einsetzen. Sie bietet Kompetenz und Service für alle, die sich weltweit für eine zukunftsfähige Entwicklung einsetzen.
Globale Zusammenhänge erfahrbar machen
Das Ziel von BtE
BtE möchte ein Bewusstsein zu entwicklungspolitischen Themen, globalen Zusammenhängen und zur eigenen Verantwortung für globale Gerechtigkeit und Frieden in der deutschen Gesellschaft fördern.
Die regionalen Träger arbeiten vor dem Hintergrund der Agenda 2030 und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG), um die aktive Beteiligung an einer sozialverantwortlichen Gesellschaft in der globalisierten Welt zu motivieren und das Engagement von Bürger*innen lokal und global zu fördern. Ziel ist es auch, Vorurteile und Stereotype über Menschen und Länder des Globalen Südens abzubauen und Machtverhältnisse in den Süd-Nord-Beziehungen zu thematisieren.
BtE kooperiert mit einer Vielzahl von Einrichtungen der entwicklungspolitischen Bildung und der Umweltbildung, beteiligt sich an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, der UN-Dekade für „Menschen afrikanischer Abstammung“ und wirkt an der Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich „Globale Entwicklung“ mit.