Das kreative Schatzkästchen

Manchmal ist es eine besondere Begegnung, mal ein öffentlicher Aushang, ein frisches Grafitti, ein umstrickter Laternenmast oder kunstvoll zur Skulptur drapierter Abfall. Im öffentlichen Raum und in der Bildsprache, die uns umgibt, lässt sich mit offenen Sinnen eine Poesie des Alltags entdecken, die wir auf die eine oder andere Art für die Bildungsarbeit und als Anregung zum Perspektivwechsel nutzen können.

Mit dieser Rubrik laden wir Sie ein, hinter das scheinbar Offensichtliche zu blicken, Skurriles und Berührendes zu entdecken und phantasievoll Ihre Ideen weiterzuspinnen.

Jacqueline Quach war als Schülerpraktikantin im Januar 2017 bei BtE und beschäftigte sich unter anderem mit Karikaturen zu entwicklungspolitischen Themen. Diese hier - aus "Glänzende Aussichten", herausgegeben von MISEREOR & Erzbistum Bamberg - hat sie besonders berührt: "Für mich steckt sehr viel Wahrheit hinter dieser Karikatur. Die Menschen sollten meiner Meinung nach damit anfangen, sich Gedanken zu machen, was eigentlichen hinter unseren schönen und günstigen Kleidungsstücken steckt."

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Man kann in diesem Bild einen achtlos weggeworfenen Kaffeebecher und etwas Plastikmüll im Gras erkennen. Und was siehst Du?

Man kann bei diesem Anblick auch über die Wegwerfgesellschaft und Verschwendung sinnieren, über Kaffeekonsum und Fairen Handel oder über Entschleunigung. Und mit ein paar wenigen Pinselstrichen sieht man in dem Bild plötzlich neue Dinge, wie zum Beispiel das Thema Freundschaft und Solidarität...

Das Aha-Erlebnis auf einer BtE-Ferienfreizeit bei Göttingen waren für mich: Getrocknete Erbsen und Zahnstocher! Das Kind im 50-jährigen Manne begann daraus sofort einen feuerspeienden Drachen zu bauen... Spielen neu entdecken als Form Globalen Lernens! Aus buchstäblich allem lässt sich Neues gestalten. Der gemeinsame intuitive Zugang zu Dingen kann zwischen Menschen jeden Alters und jeglicher Herkunft Verbindendes schaffen!

Große Wirkung mit kleinem Aufwand - in zwei Mini-Videos! Die Teilnehmenden des BtE-Regionaltreffens 2016 in München waren von der Legebildtechnik als Methode des Globalen Lernens überzeugt.

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verschiedene

In der Mitte der Gesellschaft: Eine interessante Variante der nicht unumstrittenen „Schritt-nach-vorn“-Übung lernte ich auf einem Seminar von ebasa e.V. zu rassismuskritischem Globalen Lernen kennen. Die Methode samt einer kritischen Reflexion von ebasa e.V. ist hier gut zusammengefasst. Für weitere Varianten wendet euch auch gern an BtE!

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Cover des DB Magazins

So eröffnete Das Heft 11/14 der Bahn-Zeitschrift „Mobil“. Was als Blickfang gedacht war, weckte ganz andere Assoziationen auf der Heimfahrt nach einer Schulung mit dem Motto „Endlich Wachstum!“. Durchgeführt wurde das Seminar vom Verein fairbindung e.V. Erfahren Sie dazu mehr im Blog von Engagement Global.

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Ihre Ansprechpartnerin

Wir freuen uns über Ihre Fundstücke und spielerischen Ideen, die in der Schatzkiste platziert werden können.

Yvonne Rössler, Tel. +49 (0) 228-20717-541
yvonne.roessler@engagement-global.de