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Über Bildung trifft Entwicklung

Das Programm Bildung trifft Entwicklung, kurz BtE, engagiert sich deutschlandweit für ein Lernen, das globale Zusammenhänge in den Lebenswelten der Lernenden erfahrbar macht. Die Angebote richten sich an verschiedene schulische und außerschulische Zielgruppen jeden Alters.

Aktuelles

Asien ins Zentrum der Weltkarte rücken? Gemeinsam digital die Welt anschauen und die Perspektive wechseln? Wir haben unsere digitale "Perspektiven Wechseln" Weltkarte weiter überarbeitet und hinter den meisten Ländern des Globalen Süden nun (soweit vorhanden) Ländereschreibungen verlinkt. Exemplarisch wurde zunächst nur die Methode „Reise einer Jeans“ umgesetzt, eine Erweiterung ist möglich.

Einblicke

Kokosnuss Workshop

Eine so praxisorientierte und spielerische Herangehensweise hatten die Kinder des KHG beim Workshop zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Beispiel der Kokosnuss nicht erwartet. Hanns Groeschke führte den Workshop schon zum dritten Mal durch.

Was macht BtE?

Sie möchten Eine-Welt-Themen mit Praxisbezug anbieten? Oder Ihren Unterricht um Themen des Globalen Lernens erweitern? Sie möchten sich mit Themen wie Fairer Handel, Klimawandel, Konsum und Nachhaltigkeit, Kolonialismus oder Alltag in anderen Ländern beschäftigen? Unsere qualifizierten Bildungsreferentinnen und -referenten machen globale Zusammenhänge durch authentische Erfahrungen aus dem Globalen Süden erfahrbar.

Referentin suchen

Finden Sie hier Referentinnen aus Ihrer Umgebung zu den entwicklungspolitischen Themen und Zielgruppen Ihres Interesses.

Referentin werden

Qualifizieren Sie sich als Bildungsreferentin des Globalen Lernens und geben Sie Ihre persönlichen Erfahrungen aus dem globalen Süden weiter.

Regionale Kontakte

BtE ist dezentral organisiert und wird bundesweit von insgesamt acht Trägern durchgeführt. Interessierte aus Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Schule finden ihre Ansprechpersonen für Beratung und Unterstützung in der Regionalen Bildungsstelle ihres jeweiligen Bundeslandes. Das Gesamtprogramm wird von Engagement Global in Bonn koordiniert.

In Süd- und Mittelhessen wird Bildung trifft Entwicklung von Engagement Global gGmbH in Bonn durchgeführt.

In Nordhessen wird Bildung trifft Entwicklung vom Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak) durchgeführt.

In Rheinland-Pfalz wird Bildung trifft Entwicklung von Engagement Global gGmbH in Bonn durchgeführt.

In Mecklenburg-Vorpommern wird Bildung trifft Entwicklung von Engagement Global gGmbH in Bonn durchgeführt.

In Baden-Württemberg wird Bildung trifft Entwicklung vom Entwicklungspädagogischen Informationszentrum e.V. (EPiZ) durchgeführt.

In Bayern wird Bildung trifft Entwicklung vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. durchgeführt.

In Berlin wird Bildung trifft Entwicklung von Engagement Global gGmbH – Schulprogramm Berlin in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie koordiniert.

In Sachsen wird Bildung trifft Entwicklung vom Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. (EWNT) durchgeführt.

In Sachsen-Anhalt wird Bildung trifft Entwicklung vom Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. (EWNT) durchgeführt.

In Thüringen wird Bildung trifft Entwicklung vom Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. (EWNT) durchgeführt.

In Niedersachsen wird Bildung trifft Entwicklung vom Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak) durchgeführt.

In Bremen wird Bildung trifft Entwicklung vom Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak) durchgeführt.

In Hamburg wird Bildung trifft Entwicklung vom Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak) durchgeführt.

In Nordrhein-Westfalen wird Bildung trifft Entwicklung vom Eine Welt Netz NRW e.V. durchgeführt.

In Schleswig-Holstein wird Bildung trifft Entwicklung vom Bündnis Eine Welt e.V. Schleswig-Holstein (BEI) durchgeführt.

Im Saarland wird Bildung trifft Entwicklung von Engagement Global gGmbH in Bonn durchgeführt.

Bildung trifft Entwicklung wird für Brandenburg und Berlin von Engagement Global gGmbH – Schulprogramm Berlin in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie koordiniert.

Ute Dietrich, BtE-Referentin in Witzenhausen (Hessen)

In der Bildungsinitiative ‚Weltgarten Witzenhausen‘ setze ich Globales Lernen kreativ um und bringe eigene Geschichten aus der Entwicklungszusammenarbeit ein. Besonders liegt mir die Situation Indigener in Afrika und Lateinamerika am Herzen. Und ich möchte bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Komplexität globaler Zusammenhänge wecken.

Melanie Malter-Gnanou, BtE-Referentin in Saarbrücken

Ich habe sechs Jahre in Burkina Faso gelebt und teile sehr gerne die Erfahrungen, die ich dort im landwirtschaftlichen wie zwischenmenschlichen Bereich gemacht habe. Mir ist es ein Anliegen, die Lebenswelten von Menschen aus Ländern des Globalen Südens verständlich zu vermitteln, um es uns allen zu ermöglichen, den Wandel in eine zukunftsfähige nachhaltigere Gesellschaft zu beschreiten.

Jigal Beez, BtE-Referent in Bremen

Nach fast 10 Jahren Erfahrungen sammeln auf unserem Nachbarkontinent ist es mir ein Hauptanliegen zu zeigen, dass Afrika nicht eine amorphe Masse voller Naturschönheit und Katastrophen ist, sondern Einblicke in das Alltagsleben der einzelnen Länder zu geben. Und so verschieden die Lebensweisen sind, so reichhaltig ist auch das Angebot von BtE.

Ulrike Hartmann-Mitz, BtE-Referentin im Raum Würzburg

Papua-Neuguinea – viel zu weit weg! Aber vielleicht trinkst Du ja gerade eine Tasse Kaffee oder isst Thunfisch aus Papua-Neuguinea zum Abendbrot. Weit weg und doch ganz nah, weltwirtschaftlich verflochten mit unserem Leben hier und mit Auswirkungen auf Länder des Globalen Südens – über solche Zusammenhänge zu sprechen, ist mir und BtE wichtig.

Hanns F. Groeschke, BtE-Referent in Köln

Globales Lernen ist Verbraucherbildung: In jedem zweiten industriellen Lebensmittel, in Waschmitteln und Kosmetika steckt in unterschiedlicher Form Palmöl. Mit vernichtenden Folgen für Mensch und Natur. Kaum beachtet: Auch auf den Philippinen gibt es inzwischen Ölpalmplantagen in großen Monokulturen. Dies im Gegensatz zum kleinbäuerlichen Kokosanbau. Ein kritischer Blick auch auf unsere Einkaufslisten und ein Nachdenken zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030.